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Land der Revolverhelden?

usa patronenSo lautet der Titel eines KURIER-Artikels eines gewissen Nihad Amara vom 12.07.2013. Ein absolut schlechtes Machwerk, folgerichtig wurde als Artikelbild auch statt eines Revolvers der Schattenriß einer eine Pistole haltenden Hand gewählt. Revolver, Pistole, egal – Kaliber wahrscheinlich 357mm. Wäre das der einzige Kritikpunkt könnte man ja darüber hinwegsehen. Da gibt es aber noch mehr:

In besagtem Artikel geht es um die gerechtfertigten Notwehrfälle mit einer Schußwaffe in der letzten Zeit, die tendenziöse Schreibweise zeigt ganz deutlich was der Autor davon hält: Nichts!

Ein paar Auszüge:

(…) Ist es legitim, jemanden zu erschießen, um sein Eigentum zu schützen?

Die Front verläuft entlang der Waffen-Befürworter und Gegner. Publizistische Hardliner gratulieren den Schützen und freuen sich über die Todesnachrichten. Ihnen stehen jene gegenüber, die vor Selbstjustiz warnen und die fortschreitende Bewaffnung der Bevölkerung kritisieren. (…)

Natürlich ist das “legitim”! Erstens steht es außer Frage, daß Eigentum ein notwehrfähiges Gut ist (bis auf etwa den vielzitierten “Kirschendieb”), zweitens wird bei dieser Frage außer Acht gelassen daß bei etwa einem Raubüberfall immer auch das Leben bzw. die körperliche Unversehrtheit des Opfers (und das ist immer noch der Überfallene!) bedroht und in Gefahr ist. Da nach der “Legitimität” zu fragen ist schon – gelinde gesagt – frivol.

Quelle/Weiterlesen: dagarser

Berlin