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Erfolge der Hysterie: Tod, Verschwendung und Entzug von Bürgerrechten

katja triebelOder was haben BSE, SARS, EHEC, Waldsterben, Atomkraft, Amokläufe und Terrorismus gemein?

In den westlichen Ländern leben wir in Frieden und Wohlstand. Kein Krieg, kein Hunger und nur wenig Gewalt bedrohen unser Leben. Viele Ärzte, Medikamente und soziale Netze schützen uns. Die Lebenserwartung steigt von Jahr zu Jahr. Gleichzeitig sinkt das Risiko eines unnatürlichen Todesfalls durch Unfall, Behandlungsfehler, Selbstmord und Mord.

Hysterie durch Schlagzeilen

Medien, Politiker, Experten und Bürger verfallen jedoch in Hysterie, sobald unnatürliche Todesfälle drohen, sei es durch Lebensmittelskandale, dem Verschwinden der Wälder, Vulkanasche, Radioaktivität oder Gewalt durch Terroristen und Amokläufer. Ohne Rücksicht auf die Verhältnismäßigkeit zwischen Risiko und Aufwand werden Warnungen herausgegeben, Impfstoffe eingekauft, teure und falsche Statistiken weitergeführt und Bürgerrechte entzogen. (Details dazu unten)

Jeder Tote ein Toter zuviel?

„Nur Menschen mit fehlender Risikokompetenz können diesen Satz äußern“, sagt Prof. Gerd Gigerenzer, Leiter des Berliner Harding Zentrums für Risikokompetenz. Es mag zynisch klingen, aber man muss in der Lage sein, die Zahlen von möglichen Toten, Verletzten oder Kranken mit dem Aufwand in Beziehung zu setzen, mit dem sie verhindert werden können.

An den angeblichen Pandemien BSE, Vogelgrippe und Schweinegrippe starben insgesamt 258 Menschen in Deutschland, während die saisonale Grippe jedes Jahr 8.000 bis 11.000 Tote fordert. Milliarden wurden zur Bekämpfung dieser „Pandemien“ ausgegeben bzw. als Verluste in der Landwirtschaft, Verkauf und Gastronomie „erwirtschaftet“. Kein Geld wurde jedoch in die Krankenhaushygiene gesteckt, durch die in Deutschland jedes Jahr 40.000 Menschen sterben.

Dass unsere Gesellschaft Menschenleben um jeden Preis schützt, ist somit ein Ammenmärchen.

Unfähigkeit und Angst der Entscheidungsträger

Natürlich müssen wir früh vor Risiken gewarnt werden. Es wäre unverantwortlich, Gefährdungen, so wie früher, unter Verschluss zu halten und den Bürgern die Chance zu verwehren, sich mit probaten Mitteln selbst schützen zu können. Doch muss es auch möglich sein, einen Fehlalarm wieder abzublasen. Dies fordert u.a. Transparency International. Die Angst vor den Medien oder dem politischen Gegner darf nicht dazu führen, dass Experten und Politiker neue Erkenntnisse verschweigen oder durch zu viel Vorsicht, unverhältnismäßige Mittel anwenden.

 

Cui bono? Die Nutznießer der Hysterie

Zunächst profitieren die Pharmakonzerne, die aufwendige Kongresse veranstalten und die Pandemie-Hysterie schüren und anschließend unzureichende Medikamente verkaufen. Das milliardenfach verkaufte Schweingrippemittel „Tamiflu“ ist genauso wirksam wie ein Placebo. Auch ist die Verknüpfung von WHO und der Pharmaindustrie nicht mehr zu übersehen, ebenso die Verflechtung zur Ständigen Impfkommission und der europäische Zulassungsbehörde EMEA.

Auch die Medien profitieren von der Hysterie. Jahrelang tobten sich die Medien z.B. über das Waldsterben aus. Als 1996 ein vollständiger Bericht zur Entwarnung kam, brachten von 54 Tageszeitungen nur vier Zeitungen diese Entwarnung in die Schlagzeilen. Die restlichen 50 Zeitungen berichteten stattdessen über die Probleme, die zu viel Stickstoff im Wald hervorruft, was auch in dem Bericht stand. Gefahr und Unheil verkaufen sich besser als Entwarnungen.

Und die Politiker glauben ebenfalls daran, zu profitieren. Die Opposition wirft der Regierung regelmäßig Unfähigkeit vor. Die Regierung würde die Bedrohung verharmlosen, die Statistiken fälschen und die falschen Mittel anwenden. Medien und Demoskopen stürzen sich allzu gerne auf diese Vorwürfe. Die nächsten Wahlen stehen an und schon knickt der gesunde Menschenverstand der Regierungsverantwortlichen ein. Dies haben wir bei Fukushima und den Amokläufen von Erfurt und Winnenden erleben können:

Ein halbes Jahr nach der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wurden ganz plötzlich – vor zwei Landtagswahlen – sieben Atommeiler abgeschaltet und mit einem beschleunigten Eilverfahren soll der Atomausstieg noch vor der Sommerpause und den nächsten Wahlen gesetzlich verpflichtet werden. Die FAZ: „(I)m Eilverfahren binnen elf Tagen (wird) ein Artikelgesetz mit weitreichenden und sachlich wie juristisch komplizierten Änderungen im Energie- und Planungsrecht durch sämtliche parlamentarische Gremien einschließlich des Bundesrates (durchgepeitscht).“

Diese Eile vor der Sommerpause und Wahlen ist bekannt. Nach Winnenden wurde das Waffengesetz ebenfalls „durchgepeitscht“. Um die Änderungen noch vor der Sommerpause verabschieden zu können, wurden sie einfach an das bereits in der Beratung stehende Sprengstoffgesetz angehängt. Die Koalition umging damit eine Stellungnahme des Bundesrats und die erste Lesung im Bundestag. Dieses Vorgehen betrachten Juristen als verfassungsrechtlich bedenklich.

Die Demokratie wird dadurch mit Füßen getreten.

Kann sich die Bundesregierung beim Atomausstieg noch auf einen fast identischen, zehn Jahr alten, rot-grünen Vorschlag berufen, waren die Eingriffe in die Bürgerrechte, die beim beschleunigten Waffengesetzverfahren im Gesetz verankert wurden, brandneu, von Medienhetze begleitet und von „Experten“ begutachtet, die sich bei der Anhörung im Bundestag als fachlich inkompetent erwiesen haben.

 

BSE: 1996 BSE (Rinderwahn) soll bei Menschen die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit auslösen.
Gefahr: Erkrankte Menschen bis heute: 172 in Großbrittanien, 25 in Frankreich, 0 in Deutschland. Erkrankte Tiere in Deutschland: 125 bis 2001, 16 in 2006 (bei 1,7 Mio. Tests), 2 in 2008
Maßnahmen: Tests, sowie Töten ganzer Herden bei einem Verdachtsfall
„Erfolg“: 1,5 Milliarden Euro hat Deutschland für das Töten gesunder Kühe, Tests und Stabilisierung des Rindfleischmarkts verschwendet. Über 150 britische Farmer haben Selbstmord verübt, wie auch ein deutscher Viehhändler.

Dioxin: Weihnachten 2010 wurde ein erhöhter Dioxin-Gehalt in Eiern entdeckt.
Gefahr: Menschen waren nie durch die Eier gefährdet. Der erlaubte Dioxingehalt bei Fischen ist größer als der beanstandete Dioxingehalt in den Eiern.
Maßnahmen: Zeitweise wurden bis zu 5000 Höfe gesperrt. Krisensitzungen forderten hartes Durchgreifen und schonungslose Aufklärung. Gegen den Futtermittelhersteller, der das dioxinbelastete Fett geliefert hatte, ermittelt die Staatsanwaltschaft.
„Erfolg“: Insolvenz des Futtermittelherstellers. 100 Millionen Euro Verlust bei deutschen Bauern.

Schweinegrippe: Frühjahr 2009: Die Schweinegrippe sollte 50 Millionen Menschen hinraffen.
Gefahr: weltweit sind 18.400 Menschen gestorben, in Deutschland 258. Bei einer normalen Grippewelle in Deutschland sterben zwischen 8000 und 11.000 Menschen. In Australien starben 190 Menschen, dafür fehlten die „üblichen“ 2500 Toten durch die saisonale Grippe.
Maßnahmen: Ankauf von Impfstoffen ( unterschiedliche für Bundeswehr/Politiker und Bürger)
„Erfolg“: 280 Millionen Euro wurden in Deutschland für 34 Millionen Impfdosen verschwendet, von denen mehr als 28 Millionen übrig sind. Milliardeneinnahmen weltweit bei Impfstoffproduzenten, Diagnostikfirmen und Hersteller von Desinfektionsmitteln.

Vogelgrippe: 2005 rief die WHO eine Pandemie aus, ein Drittel der Menschheit sei bedroht.
Gefahr: Weltweit erkrankten 553 Menschen, davon starben 323, die Mehrheit in Asien, in Deutschland 0. Keine Gefahr für Menschen ohne direkten Kontakt mit Geflügel.
Maßnahmen: Hunderttausende gesunde Hühner, Enten und Gänse wurden getötet. Im Februar 2006 wurde eine einjährige Stallpflicht eingeführt, bei der ca. 10% der Vögel starben. Quarantänen, Sperrzonen, Tests, Überwachungen, Verbote von Märkten, Ausstellungen und Jagd. Die WHO empfahl den Staaten die Einlagerung des Grippemittels Tamiflu für ein Viertel der Bevölkerung.
„Erfolg“:. Allein Bayern gab 22 Millionen Euro für Tamiflu aus. Ca. 143 Millionen Euro Schaden in Deutschland, u.a. durch Preiseinbußen und 20% Umsatzrückgang bei Geflügel und Futtermittel.

SARS: 2002 brach die Lungenkrankheit SARS in China aus.
Gefahr: 790 Tote, vor allem in China, in Deutschland 0
Maßnahmen: Quarantäne in Singapur, Ausruf von medizinischem Notstand in Taiwan. Reisen von/nach Asien und Kanada werden vermieden
„Erfolg“: Ca. 10 Milliarden US-Dollar Verlust in der weltweiten Luftfahrtbranche, sowie weitere 10 Milliarden in der südostasiatischen Wirtschaft und Tourismusbranche.

Waldsterben: 1978/79 sackte in Süddeutschland das Thermometer innerhalb weniger Stunden um fast 30 Grad. Frostschäden im Wald wurden medial zum \"Waldsterben\" ausgerufen.
Gefahr: Keine. Erst nach 15 Jahren konnten sich kritische Wissenschaftler durchsetzen, dass es nie ein „Waldsterben“ gegeben hatte. Weitere 10 Jahre benötigten die Politiker, sich von der Richtigkeit dieser Expertise überzeugen zu lassen.
Maßnahmen: Rauchgasentschwefelungsanlagen in Kohlekraftwerke, Kalkungen von Wäldern, regelmäßige Waldschadensberichte, 25 Jahre wurde intensiv Forschung betrieben.
„Erfolg:“ Über 500 Millionen Mark wurde für die Forschung ausgegeben, sowie eine unbekannte Summe für die statistischen Erhebungen von 1984 bis 2003.

Terrorismus: Nach dem 11.09.01 hatten 50% Deutsche Angst vor einem Terroranschlag, davor 21%
Gefahr: Gering: seit 2001 sind in ganz Europa 247 Menschen durch einen Terroranschlag gestorben.
Maßnahmen: Sicherheitsmaßnahmen im Flugverkehr, Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchungen, biometrische Ausweise, Überwachung, Aussetzung von Bürgerrechten
„Erfolg“: Die Kosten im internationalen Warenverkehr sind wegen der Sicherheitsmaßnahmen um 0,5% gestiegen. Unterdrückung und Überwachung von Bürgern und politisch anders denkenden Gruppierungen, während die Maßnahmen gegen Terroristen eher wirkungslos sind.

Amokläufe: Nach den beiden Amokläufen in England (1987 in Hungerford und 1996 in Dunblane) schlossen sich die Eltern der Opfer im Gun Control Network  zusammen und forderten einen Waffenbann.
Gefahr: Sehr unwahrscheinlich. Das Risiko, von einem Verwandten getötet zu werden, ist höher.
Maßnahmen: Die Regierung verbot 1997 - kurz vor der nächsten Wahl - halbautomatische Waffen.
„Erfolg“:. Über 200 Millionen Pfund kostete diese Aktion. In den fünf Jahren nach dem Waffenbann stiegen die Mordraten um 30%, mit verbotenen Pistolen sogar um 100%, Raub verdoppelte sich insgesamt, wie auch mit verbotenen Pistolen. 2010 läuft in Cumbria ein Taxifahrer mit einer nicht verbotenen Waffe Amok.
 

Doch das Gun Control Network macht weiter mit Waffenbanns: in England sind Luftdruckwaffen und Softairs im Visier, international mithilfe der UN und IANSA der gesamte Privatwaffenbesitz.

Verfasser im Sinne des Presserechts: Katja Triebel

Weitere Informationen unter www.triebel.de
sowie prolegal IG für Waffenbesitz e.V.,
Spitzenäcker 4 - 76698 Ubstadt-Weiher

Fax: +49-(0)7621-1621513, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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