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Altruismus ist keine Einbahnstraße, Herr Giegold

Die Grünen fordern die Legalisierung weicher Drogen und argumentieren zurecht damit, dass eine Prohibition nur den Schwarzmarkt und die damit einhergehende Gewaltkriminalität fördern würde.

Diese Argumentation ist absolut logisch nachvollziehbar und selbst ich begrüße eine mögliche Legalisierung des Hanfes, da der Konsum THC-haltiger Produkte zwar einen originellen Bonus darstellt, jedoch das Hauptaugenmerk auf dem schier unendlichen Potential dieser Pflanze liegt. Polymere, Sprit, Textilien, Medikamente oder auch nur ganz normales Papier und viele andere Dinge könnten damit billiger, verbessert oder gar revolutioniert werden. Außerdem zeigte die Geschichte der Alkoholprohibition in den USA, wie selbst das Verbot von Bier und Schnaps zu einem Aufblühen des Schwarzmarktes und der damit einhergehenden Gewaltkriminalität führte. Der Gangster Al Capone dürfte jedem ein Begriff sein.

An diesem Punkt widersprechen sich aber die Grünen gänzlich mit der Forderung Schusswaffen zu verbieten, was ebenfalls zu einer Explosion der Kriminalität und einer unkontrollierbaren Flut illegaler Waffen führen wird. Dieses Szenario würde angesichts der von den Grünen geplanten “no nation, no border” Agenda unkalkulierbare Folgen nach sich ziehen. Die Beispiele England und Australien wären hierzu angesichts ihres Status als Inseln und somit durch natürliche Grenzen umschlossene Enklaven, noch nicht das Maximum dessen was geschehen könnte.

Eine solch selektive Wahrnehmung in Form von Legalisierungs- bzw. Verbotsforderungen, die lediglich persönliche Vorlieben und Aversionen begünstigen, bzw. beschränken sollen, ist für seriöse Politiker untragbar, denn wer sich Volksvertreter nennt, sollte sowohl den Charakter als auch den Intellekt besitzen, seine eigenen Ansichten auszublenden und ein Thema anhand belastbarer Daten objektiv zu analysieren – alles andere ist ideologische Verblendung und degradiert, bzw. instrumentalisiert das politische Amt zum Wunschkonzert Einzelner auf Kosten der Steuerzahler.

Ist es Absicht oder belustigende Koinzidenz, dass ausgerechnet alles was den Grünen gut und teuer ist, von diesen als Menschenrecht gesehen wird, ausschließlich dem Fortschritt dienend und unantastbar, während alles, was der grünen Herrenrasse nicht auf Anhieb lieblich erscheint, verboten gehört und generell als rückständige Nazikackscheisze verbucht werden muss? Mich deucht, hier treibt man Schabernack und eine kleine Elite hinterhältiger und selbstherrlicher Fatzkes schaffte es im Laufe der Zeit das vulgärpopulistische Credo “Alle doof, außer mich!” zum Politikum mutieren zu lassen und eine Jüngerschaft sinnsuchender Esoterikkretins um sich zu scheren, welche in einfältiger Naivität, einem Demenzkranken gleich, immer wieder dem Fehlschluss “cum hoc ergo propter hoc” anheimfallen, ja, ihn trotz aller damit erlebter Peinlichkeiten, mit Zähnen und Klauen zu verteidigen suchen.

So wenig wie man den Grünen Kollektivschuld vorwerfen kann, dass einige ihrer Vokalmatadore schon gerne mal die Pädagogik zur Pädogogik verkümmern lassen, kann man eben Waffenbesitzern auch nicht die Taten einzelner fehlgeleiteter Individuen anrechnen. Kollektivistisches Denken ist faschistisch und mittelalterlich.

Daran ändert sich auch nichts, wenn geistige Selbstmordattentäter krude Kausalketten erhalluzinieren um jedwede vom Dogma der grünen Jakobiner abweichende Aktivität umgehend als Teufelswerk brandzumarken.

Wer auf das Gewaltmonopol des Staates verweist und gleichzeitig Organisationen direkt oder indirekt unterstützt, die Polizisten mit Pflastersteinen und Brandsätzen bewerfen, verfügt entweder über eine äußerst groteske Auffassung eines Rechtsstaates oder verschweigt der Allgemeinheit seine wahre Meinung über die Polizei. Auch die mangelnde Distanzierung zu diesen Gruppierungen fällt darunter, da dieser Habitus einschlägig bekannten Personen oder Gruppen wohlwollende Zustimmung signalisiert.

Wer dem Bürger rät, sich in einer Gefahrensituation an die Polizei zu wenden und gleichzeitig die Mittel für Reviere und Beamte so in den Keller fährt, dass Polizisten ihre Schutzwesten selbst kaufen müssen und kaum Gelegenheit für ein effektives Training haben, ist an Sicherheit nicht interessiert, sondern hält die Allgemeinheit permanent in einer diffusen Bedrohungslage, um sich dann zeitlgleich mit pathetischen aber inhaltslosen Worthülsen als vermeintlicher Retter präsentieren zu können – Kriminalität als Stilmittel zur Rekrutierung von Stimmvieh.

Wer zudem noch die Aussagen hochrangiger Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft als “unseriös” abstempelt, widerspricht sich selbst. Also, was genau jetzt? “Die Polizei, dein Partner” oder doch nur “Haut die Bullen platt wie Stullen!”? Auf eine Sache sollte man sich als Politiker schon festlegen, sonst steht man schnell im Verdacht ein schizophrener Wendehals oder auch einfach nur ein geltungssüchtiger, jedoch themenbezogen gänzlich unqualifizierter Labersack zu sein. Die Crux: Die Eigenschaft, von nichts eine Ahnung, aber zu allem eine Meinung zu haben, macht einen zwar oft schon zum Bundestagsvize, aber nicht zwangsläufig zu einem guten Politiker – man kann sich zwar trotzdem dafür halten, aber dann ist man halt kacke.

Hier kommt der Menschenrechtsfaktor ins Spiel. Denn wer das Recht auf körperliche Unversehrtheit als Menschenrecht akzeptiert, jedoch aus ideologischer Prägung heraus den Menschen die Möglichkeit des effektiven Selbstschutzes nimmt, intreressiert sich entweder nicht für das Wohlergehen der Menschen oder hat nicht verstanden, dass die alleine in Deutschland, laut Schätzungen der Polizei, 20-30 Millionen illegalen Feuerwaffen nicht verschwinden, nur weil man sie doppelt und dreifach verbietet oder einfach ignoriert und das bisherige sträfliche Versagen in sicherheitsrelevanten Belangen lediglich durch sinnfreie und nutzlose Restriktionen der ohnehin deliktirrelevanten Waffen zu kaschieren versucht, weil das dem besorgten Bürger eine sofortige, einfache Lösung komplexer Abläufe durch eine vermeintlich kompetente Vorgehensweise der Politiker vorgaukelt. Bitch, please! Bequem zurechtgelogene Anscheinssicherheitspolitik ist doch keine Masturbationshilfe für in die Jahre gekommene Sozialromantiker mit abgebrochener Berufsausbildung. Wer anderen etwas verbieten will, muss das mit mehr als “finde ich irgendwie voll blöd” begründen.

Das soll tragische Einzelfälle weder bagatellisieren, noch schön reden oder rechtfertigen, dies soll lediglich veranschaulichen, dass der Staat Millionen Euro und kostbare Ressourcen für Blödsinn verplempert, während die Verbrecherwelt ob der progressiven Wehrlosigkeit der Allgemeinheit lacht, bis das Stammhirn Dubstep tanzt.

Wer dem Bürger die Möglichkeit des effektiven Selbstschutzes nimmt, hat direkt oder indirekt jede deshalb begangene Strafttat mit zu verantworten. Nachfolgende Trauer- oder Betroffenheitsbekundungen, mit dem Gelöbnis mehr Sicherheit zu schaffen, sind angesichts eines solchen bereits seit Jahrzehnten praktizierten Usus an Dreistigkeit und Heuchelei kaum zu überbieten.

Wer dem Bürger selbst relativ harmlose Elektroimpulswaffen (sog.”Taser”) zur Selbstverteidigung nimmt und gleichzeitig eine himmelschreiende Ignoranz im Kampf gegen illegale Schusswaffen an den Tag legt, ist entweder an Sicherheit nicht im Geringsten interessiert oder völlig inkompetent und in keinster Weise berechtigt, qualifzierte Aussagen oder bindende Entscheidungen bezüglich des Waffenrechtes zu fällen.

Zurück zum Thema:

Aktuell sind Balisongs (“Butterflymesser”), Nunchukus (von inkompetenten Ideologen völlig an der Funktion vorbei auch “Würgehölzer” gennannt) und viele andere Gegenstände verboten.

Was nützte das Verbot?

Nichts!

Gewaltverbrecher benutzen exakt diese verbotenen Gegenstände nach wie vor, weil sie sich nicht an Verbote halten – exakt das differenziert einen Verbrecher vom gesetzestreuen Bürger. Zusätzlich machen sich bis heute unwissende Bürger strafbar, da die Öffentlichkeit nie ausreichend über das Verbot diverser Gegenstände aufgeklärt wurde und noch in so manchem Haushalt das eine oder andere Messer oder was auch immer schlummert. Die deshalb gegen diese Personen eingeleiteten Verfahren landen jedoch wieder in der Argumentationsliste der Waffengegner, um weitere Verbotsforderungen zu begründen – eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Lediglich die Umsätze der Händler erlitten einen insignifikanten Einbruch und wo vorher noch Gegenwehr vorhanden war, haben Gangster jetzt keinerlei ernstzunehmenden Widerstand mehr zu befürchten, weil sie die einzigen Bewaffneten sind.

Die Mär der vermeintlich höheren Gefahr von Schusswaffen ist reine Spekulation und wird alleine schon durch die Möglichkeit der lautlosen Anwendung alternativer Instrumente relativiert – vergiftete Nahrungsmittel können auf einen Schlag Hunderte dahinraffen, während Schüsse anderen eine Warnung sind und die Gelegenheit zur Flucht ermöglichen.

Menschen kommen zu Schaden, weil völlig realitätsferne Heuchler ihr sozial-romantisches Utopia verwirklichen wollen und aus Angst, die eigene Wählerschaft zu verlieren, lieber unbescholtene Bürger belästigen statt endlich ein effektives Konzept gegen die echten Verbrecher zu erarbeiten. Die Kriminalisierung gesetzestreuer Bürger wird aus Verbrechern keine Heiligen machen und zwangläufig nur zu mehr Verbrechen führen.

Die Empörung einer Person ist kein Indiz für Handlungsbedarf, sondern lediglich Ausdruck persönlicher Aversion. Wer sich bezüglich einer Thematik mit solch schrill-pathetischer Arroganz äußert, sollte wenigstens über Basiswissen verfügen, bevor, teils völlig am Thema vorbei, eine einfache Frage mit einem Shitstorm im Wasserglas auf dem hauseigenen Medienscheiterhaufen veranstaltet wird. Wer ein solches Maß an Infantilität und Aggressivität offenbart, ist kein Volksvertreter und gewisslich nicht an Sicherheit interessiert, sondern nur an der Durchsetzung der eigenen Träume und Wünsche ohne Rücksicht auf Verluste. Exakt aber das ist die Vorgehensweise profaner Verbrecher, nicht die von Volksvertretern.

In der freien Wirtschaft würden unqualifizierte Schwätzer einfach ihren Job verlieren, oder zumindest abgemahnt werden, in der Politik genügt es anscheinend mit einem wichtig anmutenden Gesichtsausdruck seine Empörung kundzutun und es werden sich immer ein paar pubertierende Starbucksninjas und Keyboardcowboys finden, die auf dieses lächerliche Laienschauspiel ansprechen. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass man im Recht ist, sondern lediglich, dass realitätsferne Selektivkognitive einander Motte und Licht sind.

Die Frage, ob man Waffen braucht oder nicht, spielt in einem freien Rechtsstaat ebenfalls keine Rolle. Sogar in Deutschland gilt die Unschuldsvermutung und angesichts der bereits existierenden Auflagen ist ein Mehr an Regulierung für Waffenbesitzer unzumutbar. Würden Autofahrer einem ähnlichen Procedere unterliegen, würden Radwege ausreichen.

Wenn also nur ein Leben damit gerettet werden kann, empfehle ich die Waffenrechtsdebatte in die Hände qualifizierter Experten zu geben und die empörten Marktschreier zu ignorieren, sie einfach das sein zu lassen was sie schon immer waren und immer sein werden: zornige Trotzköpfchen, die ihre Frustration über das Wissen um die Tatsache, dass sie nur ein Rudel selbstherrlicher und faschistoider Blender sind, deren Karriere von abergläubischen Althippies und hirngewaschenen Kindern abhängt, nur durch das Herabwürdigen ihres Gegenübers zu kompensieren vermögen.

Noch anzumerken wäre die Sache mit der bleihaltigen Munition: Wer auch nur ansatzweise Kenntnis über Metalle hat, weiß, dass Blei sich durch eine Oxidschicht verkapselt und in der Natur keine Belastung verursacht. Wäre es anders, müsste aufgrund von Ereignissen wie des dreißigjährigen Krieges, der napoleonischen Feldzüge, des 1. und des 2. Weltkrieges ganz Europa eine durch Blei verseuchte Sondermülldeponie sein – ist es aber nicht. Eine Forderung nach bleifreier Munition ist gänzlich ideologisch geprägt, stinkt nach Lobbyismus und dient einzig dem Zweck auf absehbare Zeit die Jagd abzuschaffen, was den Grünen ja wie gelegen kommt.

„(…) Daher bin ich stark dafür, dass man den Umgang mit Waffen übt, wenn man an die Wirksamkeit gewalttätiger Handlungen glaubt. Lieber würde ich es sehen, Indien griffe zu den Waffen, um seine Ehre zu verteidigen, wenn die Alternative dazu wäre, dass es sich feige seinem Schicksal fügt und sich hilflos in die Knechtschaft begibt.“ – Mahatma K. Gandhi, The Doctrine of Sword. Gandhi erwähnte auch noch diesen Satz: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du“.

Nun, unseren Gegnern ist das Lachen mittlerweile vergangen, nun bekämpfen sie uns. Bald werden wir auch diese Last abgeworfen haben. Während die Grünen einen aussichtslosen Mehrfrontenkrieg gegen eine wachsende Flut fiktiver Feindbilder führen, haben wir nur zwei Ziele: Waffenbesitz für zuverlässige und zurechnungsfähige Bürger ohne die aktuell stattfindende Hexenjagd und ein liberales Waffenrecht, welches auf Sachverstand und nicht auf Ideologie basiert.

Ich wäre für folgendes Gesellschaftsexperiment: Wenn Politiker Bürger entwaffnen wollen, fordere ich diese Politiker auf, als glänzendes Vorbild voranzuschreiten, künftig in Kreuzberg oder Neukölln zu wohnen und sich ihrer Personenschützer zu entledigen, bzw. diesen dann auch nur ein Döschen schales Tränengas, oder eine ausgeleierte Steinschleuder zu erlauben. Alle Menschen sind schließlich gleich, nicht wahr? Und was hätte ein grundehrlicher Politiker schon im Lebensraum seiner potentiellen Wähler zu befürchten? Was würde dem Bürger deutlicher “Du, ich mag Dich!” sagen, als ein Bundestags-/EU-Abegordneter, der auf seinen fetten Audi verzichtet, gemeinsam mit den Plebs eine Mietskaserne behaust und sein Tagesgeld aus Brüssel den Bedürftigen spendet? Schon Graf Eberhard im Barte vermochte es, sich mit Stolze dafür zu rühmen, im Falle eines Anfluges von Müdigkeit jederzeit sein Haupte im Schoße eines Untertanen betten zu können und man versicherte ihm dafür, dass in seinem Reich Gold und Edelstein wüchsen, ob dieses unermesslichen Reichtums.

Somit versichere ich unseren von Eitelkeit zerfressenen Hegemonen, dass Altruismus keine Einbahnstraße ist.

Zusammengefasst lässt sich die etwas rüpelhafte Reaktion auf die Anfrage der GRA mit einem einzigen Satz kommentieren: I hate people, who think, that their asses don´t stink.

 

Quelle: German Rifle Association (User Spoderman)

Semper Fidelis

Der Autor dieses Beitrags ist dafür bekannt, daß er kein Blatt vor dem Mund nimmt! Seine Zunge ist so scharf, dass er dafür einen Eintrag in seiner WBK benötigte!

Berlin