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Wie Medien das Feindbild „Legalwaffenbesitz“ zeichnen

  • Autor:  Deutsches Waffenjournal

Trotz strenger Regeln für den Legalwaffenbesitz, wird es immer ein Restrisiko für Amokläufe geben. Dennoch gelingt es Waffengegnern, das Feindbild „Legalwaffenbesitz“ zu zeichnen. Warum das so ist, selbst wenn Legalwaffenbesitzer es nicht begünstigen, zeigte zuletzt wieder der Fall in Memmingen.

"Die Knarren müssen raus aus den Privatwohnungen“, ließ Claudia Roth von Bündnis 90/Die Grünen kurz nach dem Schuss, den ein Memminger Schüler in seiner Lehranstalt in die Luft feuerte, verlautbaren. Die einschlägig bekannte Maschinerie lief sofort an: Wieder waren es Waffen aus legalem Besitz, wieder war der Vater Sportschütze, und er war im Vorstand des Schützenvereins.

maerchenbuchDass sich der Fall in Memmingen grundlegend von dem in Winnenden unterschied, spielte offenbar keine Rolle. Dort hatte der Verstoß des waffenbesitzberechtigten Vaters gegen die waffengesetzlichen Vorschriften den Zugriff des Sohnes auf die Waffen ermöglicht und den Tod von 16 Menschen nach sich gezogen. In Memmingen gab der Vater keinen Grund für die Tat des Sohnes: Die Waffen des Vaters waren nicht nur vor dem Zugriff unbefugter Dritter – auch des Sohnes – in einem durch besondere Schutzvorrichtungen gesicherten und hierfür vorgesehenen Tresorraum, wie das Waffengesetz es verlangt, sondern auch vor dem Diebstahl seines Eigentums geschützt.

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Berlin