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Nach Amoklauf in Moskau: Waffenschein nur auf Empfehlung?

  • Autor:  rianovosti

Das klingt ja fast wie eine Geschichte aus der ehemaligen DDR: Nur wenige Personen dürfen Waffen besitzen und wenn es denn sein muss, dann sollte man einen Leumund haben, der auch bereits eine Waffentrageerlaubnis besitzt. So fanden wir folgende Nachricht bei der Agentur Rianovosti:

waffe munitionIn Russland steht nach der jüngsten Bluttat eines Amokschützen eine Verschärfung des Waffengesetzes zur Diskussion. Das Tragen von Waffen soll künftig nur denjenigen Russen erlaubt sein, die Empfehlungen vorweisen können – von mindestens zwei „bewährten“ Waffenträgern, berichtet die Zeitung „Iswestija“ am Montag.

Später lesen wir auch:

Verboten werden soll außerdem das Tragen von Schreckschusswaffen an öffentlichen Orten sowie der Waffengebrauch unter Alkoholeinfluss. Waffenträger werden zudem regelmäßige psychologische Gutachten vorlegen müssen, und die Strafen bei Verstößen gegen die Regelungen werden drastisch erhöht, so das Blatt.

Nachtigall, ick hör dir trapsen, würde der Berliner sagen. Wer besitzt denn schon einen Waffenschein für Kurzwaffen? Wir gehen davon aus, dass ausser Dienstwaffenträgern nur noch "besonders bedrohte" oder zumindest "besonders einflussreiche" Personen einen solchen besitzen. Haben Sie einen guten Freund in Russland, der auf diese Zielgruppe passen würde? nein?  Schade - dann wird es wohl nichts mit ihrem Waffenschein...

Weiterlesen/Quelle: rianovosti

Berlin