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US-Polizisten halten Waffenverbote für sinnlos

Eine Umfrage, an der 15.000 Polizisten (20% pensioniert, 80% aktiv) teilnahmen und die meisten in Stadtkreisen mit mehr als 500 Polizisten arbeiten/arbeiteten, fragte nach deren Einstellung zu Waffenverboten, Prävention, Ursachen und Waffentragen im Allgemeinen.

Am Interessantesten für mich waren die Antworten auf die Frage 19: Ob sie CCW-Lizenzen befürworten: 91% sagten ja, nur 4% waren der Meinung, Waffen gehören auf der Straße nur in Polizeihände.


verfassung usa2Auch glauben 75%, dass CCW-Lizenzen die Kriminalität sehr stark bis stark verhindern. (Frage 20) und 80% glauben, dass Amoktaten mit mehr CCW-Inhabern geringere Opfer fordern würden (Frage 22). Das liegt sicherlich u.a. daran, dass in den USA sehr vielen Polizisten durch CCW-Inhabern bereits das Leben gerettet wurde und einige Amoktäter durch CCW-Inhaber an ihrem Tun gehindert wurden.

Generell hält die Mehrheit der Polizisten Waffenverbote, Magazinbeschränkungen etc. für nicht sinnvoll. Sie glauben mehrheitlich, dass höhere Strafen abschrecken. Bewaffnete Menschen an Schulen sollten mehrheitlich entweder jährlich ausgebildet werden oder echte Polizisten sein. Ein einmaliger Einweisungskurs für Lehrer ist der Mehrheit nicht genug.

Es gibt viele Antworten, die mit großer Mehrheit (über 60%) ein Ergebnis bringen. Doch für die Anwort, wie man Schulmassaker verhindert (Frage 21) gibt es keine einzige Anwort mit 30% Unterstützung. Merke: auf komplizierte Fragen gibt es keine einfachen Antworten.

Quelle: PoliceOne.com

Katja Triebel

Waffenrechts-Bloggerin, Verfechterin eines liberalen Waffenrechts in Europa, Initiatorin dieser Seite

Berlin