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Statistik mit Stolpersteinen: Marburger Doktorand untersucht Zusammenhänge von Waffen und Gewalt

  • Autor:  Deutscher Jagdverband

“Wenn Deutsche und Amerikaner nun nicht vollkommen unterschiedliche Menschen sind, so deuten meine Ergebnisse darauf hin, dass das alte, vom Bundesverwaltungsgericht etablierte, sinngemäße Credo ‚so wenig Waffen wie möglich ins Volk‘ eventuell gar keinen Sicherheitsgewinn schafft. Dann stünde den Kosten der Betroffenen kein Gewinn der Allgemeinheit gegenüber: Niemand gewinnt etwas, aber allen werden die Kosten aufgebürdet.”

Amokläufe an Schulen, Suizide mit Waffen und Gewaltkriminalität – was klingt wie Stoff für einen „Tatort“, ist Gegenstand einer Doktorarbeit. Der Marburger Volkswirt Christian Westphal hat Zusammenhänge zwischen Schusswaffen und von der gesellschaftlichen Norm abweichendem Verhalten untersucht.

Seine Ergebnisse sind nicht nur für Legalwaffenbesitzer wie Jäger und Sportschützen spannend. Auch die Politik könnte daraus Schlüsse ziehen. Denn der Wissenschaftler weist nach, dass gern zitierte Statistiken wie z. B. „mehr Waffen, mehr Selbstmorde“ einem statistischen Fehler aufgesessen sein können. Der DJV hat mit Christian Westphal gesprochen und sich erklären lassen, wie man auch extrem seltene Ereignisse statistisch auswerten kann.

Quelle/Weiterlesen: Deutscher Jagdverband

Berlin