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Divide et impera

  • geschrieben von 

computer blindTeile und herrsche, diese machiavellistische Taktik, die die Schwächung des (politischen) Gegners durch das Säen von Zwietracht in dessen Reihen zum Ziel hat, feiert scheinbar gerade in den deutschen sozialen Netzwerken und Foren legaler Waffenbesitzer fröhliche Urständ‘. Konkret geht es dabei um unterschiedliche Ansichten, ob das Bürgerrecht auf bewaffnete Selbstverteidigung eine tragende Rolle in den fortlaufenden Diskussionen rund um die Verankerung des Rechts auf Waffenbesitz generell einnehmen soll, oder nicht: Vernünftige Stimmen sehen, angelehnt an das Second Amendment der US-Verfassung, das Recht der Bürger auf Besitz und Führen von Waffen als gangbaren, ja notwendigen Schritt, um den legalen Besitz von Waffen dort unterzubringen, wo er hingehört: In den Köpfen der Menschen. Andere hingegen scheinen dieses Selbstverständnis zu scheuen und beharren auf dem „bewährten“ Bedürfnisprinzip, jenem hirnrissigen Konstrukt, wo man selbst als bereits registrierter Waffenbesitzer bei Wegfall des „Bedürfnisses“ um den Besitz an seinem Eigentum bangen, bzw. für jede weitere Waffe ebenfalls ein „Bedürfnis“ nachweisen muß.

dagarser

Bis zu seinem frühen Tod im Spätherbst 2014 versorgte uns Richard Temple-Murray aus Österreich mit vielen Beiträgen seines Blogs. Dort wurden natürlich auch Themen wie Schießsport, Jagd und tagesaktuelle Geschehnisse publiziert. Richard Temple-Murray war lange Zeit Schriftführer der Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ) und Oberschützenmeister der Schützengilde Langau. Mögen uns seine Beiträge stets an sein Handeln erinnern!

Berlin