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Schafe und ihre Hüter - ein deutsches Phänomen?

2011 war ich von Anfang Juli bis Mitte Dezember beruflich in Oslo. Mein Appartment am Ullevalsveien 1 war 100 m von der Bombenexplosion des irren Nazi Breivik entfernt.

Ein paar Tage nach der Bombenexplosion habe ich an einer Absperrung einen Sportschützen mit seinem Gewehr (im Futteral, nicht im verschlossenen Koffer) gesehen. Es gab keinen Norweger, den das gestört hätte.

presse zweifelJeden 1. Sonntag im Monat war ein Flohmarkt auf dem unter anderem Karabiner, KK-Gewehre und Schrotflinten gehandelt wurden. Niemand hat sich darüber aufgeregt. Die Norweger sind der Ursache für Breiviks Attentat ganz nüchtern auf den Grund gegangen und haben Ihre Schlüsse daraus gezogen. Aufrufe zur Entwaffnung der Bürger gab es keine, Hysterie wie bei uns auch nicht.

Bei uns reicht leider mittlerweile schon der Fund eines Spielzeugpanzers bei einem Verdächtigen, um einen Aufmacher daraus zu machen (Bild-online, 18.06.2013) und gegen Schützen vom Leder zu ziehen.

Interessierte politische Kreise - insbesondere die Grünen und die Linksparteien - brauchen diese Kampagnen, um von ihrer Politikunfähigkeit abzulenken. Sie brauchen solche Kampagnen um die Entwaffnung von gesetzestreuen Bürgern als "Sicherheitsgewinn" zu verkaufen. Damit kann man dann wieder Kosteneinsparungen bei der Executive begründen. Sie brauchen es, damit ihre Steuererhöhungspläne in den Hintergrund treten und nicht öffentlich diskutiert werden.
Die Grünen haben im Grunde die gleiche Wählerklientel wie dei FDP, nur mit dem Unterschied, daß bei der FDP die Freidenker gelandet sind und bei den Grünen die Herdentiere. Mit Kampagnen wie die gegen uns halten sie ihre "Schäfchen" in der Herde.

Und das wichtigste in einer Schafherde ist es ja ein Schaf zu sein.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung des Autors (facebook-Gruppe Waffenlobby)

Berlin