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Unfassbar

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Eine unfaßbare Bluttat hat sich am Freitag in der niederösterreichischen Hauptstadt Sankt Pölten ereignet: Ein 37jähriger Türke hat in einer Volksschule seinem Sohn (8 J.) in den Kopf geschossen und ihn dabei lebensgefährlich verletzt, zum Zeitpunkt da ich diese Zeilen schreibe lebt der Bub noch, es sieht aber sehr, sehr schlecht aus.

An einer Schule ist also wieder einmal ein Schuß gefallen, wieder einmal war die verwendete Waffe nicht legal im Besitz des Schützen, so jedenfalls die APA: „Die Pistole (Kaliber 9 mm) war laut Polizei nicht legal“. Das überrascht mich freilich nicht, im Gegenteil, ich hätte jede Wette darauf angenommen. Nicht etwa, weil es sich bei dem Täter um einen Türken handelt, ich kenne einige Türken die (zum Teil gute) Schützen sind, auch ein paar, die sogar einen Waffenpaß haben (zugegeben, Dönerbudenbesitzer wie im gegenständlichen Fall ist da keiner dabei), nein, schon nach den ersten Meldungen, in denen die Schlagworte „polizeibekannt“, „gewalttätig“ und „Wegweisung“ vorkamen war mir völlig klar, daß gegen den Kerl zumindest ein vorläufiges Waffenverbot bestehen müßte. Nun hat sich aber ohnehin herausgestellt, daß die Waffe „schwarz“ war, da hätte auch ein Waffenverbot nichts genutzt, wer illegale Waffen besitzt schert sich ja so und so nicht ums (Waffen)Gesetz, da kommt’s auf einen Verstoß gegen den § 12 oder § 13 WaffG 1996 auch nimmer an.

Auffallend ist aber daß die lieben Medien, sonst bei jeder Gewalttat mit einer Schußwaffe gleich „auf 180“, diesmal...

Quelle/Weiterlesen: dagarser

dagarser

Bis zu seinem frühen Tod im Spätherbst 2014 versorgte uns Richard Temple-Murray aus Österreich mit vielen Beiträgen seines Blogs. Dort wurden natürlich auch Themen wie Schießsport, Jagd und tagesaktuelle Geschehnisse publiziert. Richard Temple-Murray war lange Zeit Schriftführer der Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ) und Oberschützenmeister der Schützengilde Langau. Mögen uns seine Beiträge stets an sein Handeln erinnern!

Berlin