Banner Top

Waffen töten? FALSCH

So wie Schuhe nicht tottreten, Messer nicht totstechen, Autos nicht totfahren, so können auch Waffen nicht totschießen.

Dazu braucht es immer den Risiko-Faktor Mensch!

P.S.: Die meisten Morde werden mit Gift, bloßen Händen, scharfen und stumpfen Gegenständen verübt.

Warum werden Waffen als gefährlich angesehen?

Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden ist Mitglied der IANSA (International Action Network on Small Arms). Die IANSA ist ein Schirmverband von 800 Waffenverbots-Organisationen in 120 Ländern. Ziele der IANSA sind nicht nur die Rüstungskontrolle, die jeder begrüßt, sondern ein Totalverbot von allen legalen Handfeuerwaffen. (Anm. illegale Schusswaffen kann man nicht verbieten, da diese bereits verboten sind). [i][ii]

Laut Dr. Franz Császár, Univ.-Prof. i.R. der Universität Wien, bringen Antiwaffen-NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) eine große Zahl von Büchern auf den Markt, die von Aktivisten mit Unterstützung durch Mittel aus Stiftungen und durch Regierungsgeld geschrieben werden. Da die Antiwaffen-NGOs in ihren Statistiken keine Abgrenzungen zu den legalen, privaten Waffen machen, befürchtet er, dass die Veränderungen im nationalen Waffenrecht hauptsächlich durch die finanziell gut ausgestatteten Antiwaffen-NGOs beeinflusst werden. Demgegenüber seien die finanziellen Mittel der Lobby für den legalen Privatwaffenbesitz bescheiden.[iii]

Mithilfe der 800 Waffenverbots-Organisationen verbreitet die IANSA falsch interpretierte Fakten, die von den Medien übernommen werden. Auch stürzt sich die IANSA auf jeden Missbrauch mit legalen Waffen, um diesen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Zwei Monate nach dem Amoklauf in Winnenden gab es nicht nur eine Podiumsdiskussion[iv] mit dem IANSA Direktor Michael North, sondern eine Webseite, Pins, Buttons u.v.m. Kein Mensch in Trauer hätte dies vollbringen können. Hardy Schober und Gisela Mayer, die bei dem Amoklauf ihre Kinder verloren haben, gaben ihre Berufe auf, widmeten sich voll und ganz der Aufbereitung des Amoklaufs und werden seitdem von der Stiftung bezahlt. Während Frau Mayer sich auf die Stiftung Gewalt in den Schulen konzentrierte, forciert Herr Schober das Waffenverbot. Unterstützung fand er in der baden-württembergischen SPD durch den verstorbenen Hermann Scheer und der aktiven Katrin Altpeter[v], sowie durch die Evangelische Landeskirche[vi] und dem Bund Deutscher Kriminalbeamter[vii].

Fakten der IANSA

Was wird verschwiegen? Was ist falsch?

1000 Menschen sterben täglich durch Kleinwaffeni

Die meisten Menschen sterben durch Kleinwaffen in Kriegsgebieten, in Krisengebieten und durch kriminelle Vereinigungen. Zu den Kleinwaffen zählen auch Handgranaten, Mörser und Landminen.
Diese Rüstungsgüter, wie auch die – in den meisten Rechtsstaaten verbotenen – vollautomatischen Schusswaffen sind für das große Leid verantwortlich, nicht der private Waffenbesitz in den Rechtsstaaten.[viii]

In Deutschland wurden 2002 in nur 0,013% aller Straftate legale Schusswaffen verwendet.[ix]

8 Mio. Schusswaffen werden jährlich produzierti

Wurden in der Zeit von 1980 bis 1998 noch weltweit 6,3 Millionen Kleinwaffen produziert, sank die Produktion im Jahr 2000 auf 4,3 Millionen Stück.
75% aller Kleinwaffen werden in den USA hergestellt, zum größten Teil für den heimischen Binnenmarkt.[x]

Es gibt für jeden 10. Erdbewohner eine Schusswaffe i

In den illegalen Händen von Gangs (nichtstaatliche Kombattanten—Guerillas, Aufständische, Milizionäre und Gangmitglieder) befinden sich 2-10 Mio. Schusswaffen, die hauptsächlich das Töten der vielen Unschuldigen Menschen verursachen.[xi]

Die restlichen 640 Mio. Schusswaffen in Privatbesitz gehören zum größten Teil legalen Waffenbesitzern in Rechtsstaaten.[xii]

Der legale private Waffenbesitz in Deutschland war nach Aussagen des BKA, GdP und nach wissenschaftlichen Studien, u.a. der Uni-Bremen noch nie ein Problem für die innere Sicherheit.[xiii]

1 Mio. Waffen werden jährlich gestohlen oder gehen verloren i

IANSA verschweigt erstens, dass die meisten Waffen aus Regierungslagern gestohlen wurden, sowie dass viele der gestohlenen Waffen auch wiederbeschafft wurden.[xiv]
Der Verlust/Diebstahl von privaten Jagd- und Sportwaffen in Deutschland ist marginal und seit der Aufbewahrungsvorschrift 2003 stetig zurückgegangen.[xv]

Weltweit werden Schusswaffen zu 40% bei Morden genutzt.[xvi]

Diese Zahl trifft nicht auf den legalen Besitz in Rechtsstaaten zu.
In Deutschland wurden z.B. lediglich 14% der Tötungsdelikte mit Schusswaffen begangen, wovon über 95% illegal waren.[xvii]
In Australien, Kanada und England liegen die Zahlen bei 9%-31%. Über 80%-90% der Waffen befanden sich dort ebenfalls in illegalen Händen.[xviii]

Das UNICJR habe eine enge Beziehung zwischen Gewalttaten, wie Raub, Angriff und Sexualdelikten, und Schusswaffen aufgezeigt.xv

BKA, ‚PKS und die Studie der Uni-Bremen bewiesen, dass bei Raub, Nötigung und räuberischer Erpressung etc. Legalwaffen gar nicht verwendet wurden.[xix]

Anmerkung:

Während sich die 170.000 Mitglieder starke Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum privaten Waffenbesitz nur in der Hinsicht äußert, dass vermehrte Kontrollen gut wären, jedoch der private Waffenbesitz kein Problem für die innere Sicherheit sei[xx], war der 15.000 Mitglieder starke Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) für das Verbot Privatwaffenbesitz und fand die waffenrechtlichen Gesetze der DDR als annehmbar.
Update: Der ehemalige BDK-Vorsitzende Klaus Jansen und sein Stellvertreter Carstensen sind Mitglieder des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden. Seitdem der Vorsitz des BDK an Andre Schulz überging, hält sich der BDK in Bezug auf Schusswaffen in privater Hand bedeckt.



[i] Control Arms Hompage

[ii] Arms Trade Treaty im englischsprachigen Wikipedia

[iii] IWÖ Newsletter01/2006 auf IWÖ.org PDF-Datei, Seite 5-7

[vii] Waffen und Munition im privaten Haushalt sind tödlich BDK-online vom 19. März 2010

[viii] Die Kleinwaffenproblematik in Entwicklungsländern Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit

[x] Kleinwaffen: Produkte und Hersteller Zusammenfassung des Jahrbuchs 2001 des Small Arms Survey

Katja Triebel

Waffenrechts-Bloggerin, Verfechterin eines liberalen Waffenrechts in Europa, Initiatorin dieser Seite

Berlin