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Die unterschiedlichen Typen von Waffengegnern und wie man sie dazu bringt ihre Meinung zu ändern

Warum sind manche Leute “Waffengegner”? Und welche Arten von Waffengegnern begegnen uns?

Typ 1: Die Angst vor dem Unbekannten

Heutzutage gibt es viele erwachsene Menschen, die niemals eine Waffe in der Hand gehalten haben – oft nicht einmal eine Spielzeugwaffe. Ganz zu schweigen, daß sie mal eine gründliche Einweisung in die Sicherheitsregeln und die Benutzung von einem Ausbilder bekommen hätten.

angstDaraus ergibt sich, daß es immer mehr Leute gibt, die Angst vor Waffen haben, weil sie nichts darüber wissen. Ich bin mir sicher, daß jeder den den Artikel liest, jemanden kennt, der glaubt, daß Waffen “einfach so losgehen”. Dabei ist es unmöglich, daß eine moderne, gut gewartete Waffe “losgeht” wenn sie einfach nur rumliegt. Fast alle modernen Waffen haben Sicherungssysteme, die ein “losgehen” verhindern, selbst wenn sie auf den Boden fallen oder an die Wand geworfen werden. So gut wie alle Fälle “unbeabsichtigten losgehens” resultieren aus Bedienungsfehlern.

 Zu viele Menschen verstehen einfach nicht, wie Waffen funktionieren und wie sicher sie sind, wenn sie vorschriftsmäßig benutzt werden. Glücklicherweise kann man das dieser Gruppe von Waffengegnern am einfachsten nahebringen. Durch ordentliche Information, Ausbildung und Training kann man vielen dieser Menschen die Fakten über Waffen beibringen.

Typ 2: Angst aus persönlichen Gründen

ueberfallManche Leute haben Angst vor Waffen, weil sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht haben. Diese Menschen unterscheiden sich vom Typ 1, denn ihre Angst basiert auf realen Geschehnissen. Vielleicht hat jemand einen geliebten Menschen durch einen Verbrecher, der eine Schusswaffe benutzte, verloren. Diese Gruppe hat einen wesentlich legitimeren Grund, weshalb sie sich vor Waffen fürchtet. Es wäre ähnlich wie Flugangst, wenn man einen Angehörigen bei einem Flugzeugabsturz verloren hätte. 

Diese Gruppe kann trotzdem von einer gründlichen Ausbildung und Informationen über das Thema profitieren. Es würde ähnlich funktionieren, wie eine Desensibilisierung bei Flugangst oder Arachnophobie (Angst vor Spinnen). Der Umgang mit dem angsterzeugenden Gegenstand, verringert die Furcht und erhöht das Selbstbewusstsein.

Wenn man mit Angehörigen dieser Gruppe diskutiert/argumentiert, dann ist Behutsamkeit angebracht. Diese Menschen haben reale, psychologische Gründe für ihre Gefühle, die respektiert werden müssen. Eine schrittweise Einführung in die Technik, Berichte in denen Feuerwaffen für die Rettung von Menschenleben benutzt wurden und eventuell auch eigenes ausprobieren wirkt hier Wunder. Man ändert die Meinung einer Person nicht in einem Aufwasch. Das braucht Zeit, Besonnenheit und Unvoreingenommenheit.

Typ 3: Der Mitläufer

hand topDieser Waffengegner ist waffenfeindlich, weil seine gewählte Ideologie, politische Partei, Religion, Familie, prominente Personen, Medien oder Lobbygruppen fordern, daß das so sein müsse. Diese Menschen denken nicht selbst und informieren sich auch nicht um zu einer eigenen, unabhängigen Meinung zu kommen.

Die Meinung von Mitläufern zu ändern ist schwierig. Sie wiederholen roboterhaft die Behauptungen, die in ihrer gesellschaftlichen/sozialen Gruppierung kursieren, ohne diese Vorurteile zu prüfen oder gar selbst nachzuforschen. Man kann nur hoffen, daß man ruhig und mit geduldig wiederholten Daten (den im Überfluss vorhandenen Fakten), die falschen Standpunkte widerlegt. Die meisten Leute in dieser Gruppe werden diese Informationen einfach ignorieren und kaum jemand wird seine Meinung ändern. Aber ein gutes, rationales Argument kann eine Saat für eine spätere Meinungsänderung sein.

Typ 4: Die “Kontrolleure”

zweifelDas ist die gefährlichste Gruppe von Waffengegnern. Sie weiß ganz genau warum sie gegen Waffenbesitz und Selbstverteidigung ist. Sie möchte so viele Leute wie möglich kontrollieren. Wehrlose Menschen sind leichter zu kontrollieren als wehrhafte. Das ist eine simple Tatsache. Diese Leute wollen dem alltäglichen Leben immer mehr Verbote, Gesetze und Regulierungen überstülpen – inklusive der Waffengesetze.

Die Meinung dieser Leute kann man nicht ändern. Diese haben die selben Informationen wie die Waffenenthusiasten und das macht ihnen Angst. Ihre Opposition zu Waffenbesitz, liberalen Waffengesetzen und Selbstverteidigung ist ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil gerichtet.

Typ 5: Die Abhängigen

networkingDiese Gruppe unterstützt die “Kontrolleure” im Kampf um die Macht. Diese Menschen glauben, daß ihr Leben von einer dritten Gruppe kontrolliert werden muß. Diese Menschen würden niemals die Verantwortung für ihr Leben und ihre persönliche Sicherheit in die eigenen Hände nehmen. Sie verlassen sich lieber auf die Polizei, statt auf Selbstschutz. Sie verlassen sich lieber auf die Feuerwehr, statt ihre Wohnung mit Feuermeldern und Feuerlöschern auszustatten. Sie verlassen sich lieber auf die Regierung, die Behörden und das “soziale Netz”, als auf ihre eigenen Fähigkeiten.

Mit Typ 5-Leuten zu argumentieren ist völlig unmöglich. Die Tatsache, daß manche Leute Verantwortung für ihr eigenes Leben und ihre eigene Sicherheit übernehmen wollen macht sie panisch, weil sie selbst unwillig oder unfähig sind, Verantwortung zu übernehmen.

Fazit:

Das sind sie: Die 5 Kategorien auf die die “Waffengegner” sich verteilen – auf die eine oder andere Weise. Sicher wird es ein paar Ausreißer geben, aber generell finden sich Waffengegner in einer der 5 Gruppen wieder.

Wenn man versucht die Meinung eines Menschen zu ändern, sollte man über dessen Argumentation nachdenken und entsprechend reagieren. Diskussionen mit Waffengegnern werden schnell emotional. Man sollte sich davon nicht beeinflussen lassen. Denn alle Zahlen, Daten und Fakten, die Statistiken und Studien belegen, daß die Waffengegner falsch liegen. Das werden diese nur in seltenen Fällen offen zugeben. Aber die Uninformierten, diejenigen, die von den Medien und gesellschaftlichen Gruppen ein falsches Bild vermittelt bekommen, die kann man mit sauberen Argumenten erreichen und das sollten wir tun.

Quelle/Original (in englischer Sprache): http://gunssavelives.net/blog/the-different-types-of-anti-gunners-and-how-to-change-their-mind/

Wir danken Heiko für die Übersetzung des Artikels...

Und wie sollte man nun argumentieren, wenn man in eine Diskussion mit einem Waffengegner verwickelt wird? Folgendes hat sich oft bewährt:

  1. Ruhig, sachlich bleiben und sich nicht emotional beeinflussen lassen!
  2. Ordne Deinen Gesprächspartner den obigen 5 Typen zu und entscheide, ob eine Diskussion überhaupt Sinn macht.
  3. Stelle immer Fragen, die den gegenüber zum Nachdenken zwingen!
  4. Zwinge niemanden Deine Meinung auf! Verlange aber vom Gegenüber das Gleiche!
  5. Bevor man sich auf die Diskussion einlässt, immer in Gedanken die Fakten sortieren
    1. Studien, Quellen, wo kann man was nachlesen:
  6. Verweise auf die Informationspolitik, die eine Aufklärung der Bürger verhindert. (z.B. "Warum werden die Hintergrundzahlen zum Schusswaffengebrauch der BKA-Reporte nicht veröffentlicht?")
  7. Wenn Zahlen genannt werden sollten, verlange eine nachprüfbare Quelle!
  8. Zeige ihm, dass allein schon durch die Verwechslung und falsche Anwendungen von Begriffen wie Waffenschein, Maschinenpistole etc. die Medien-Clowns zu 98% beweisen, daß sie sich nie die Mühe gemacht haben, das Thema ernsthaft zu recherieren. Sie treten eben nur in einem Zirkus auf, der durch Auflagezahlen und Einschaltquoten gesteuert wird.
  9. Lade den Gesprächspartner einfach ein, sich selbst ein Bild machen zu können!
  10. Beziehe die Beilage des DWJ (Sonderdruck „Argumente statt Populismus“ der Ausgabe 07/09) als Diskussionsgrundlage , die man beim Verlag für EUR 2,00 bestellen kann.

Lesenswerte Lektüre zu diesem Thema stellte auch die Zeitschrift Visier 2010 im Forum Waffen-Online kostenfrei zur Verfügung... ( Gun facts 5 1 screen)

Thomas Richter

Sportschütze & Wiederlader, Befürworter eines liberaleren Waffenrechts

Berlin