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Beschwerde des DJV gegen Frontal21 (ZDF)

  • Autor:  jagdnetz.de

Auch mir - als Viel-Wild-Esser - stellten sich die Nackenhaare auf, als ich am 05. Dezember 2012 den Beitrag des Magazins Frontal21 auf ZDF gesehen habe. Oder sollte ich besser sagen: sehen musste? Denn das, was da über den zwangseinnahmen-finanzierten Kanal in die Haushalte flimmerte ist an Polemik und Voreingenommenheit schlecht zu überbieten. Thema des Beitrag war die angebliche Bleibelastung von Wildfleisch auf Grund Benutzung bleihaltiger Munition beim Abschuss.

jeager zieltMittlerweile weiß ich allerdings, daß noch vor der Ausstrahlung des Beitrages der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) der Autorin ausführliches Recherchematerial zur Verfügung gestellt und mehrere Ansprech- und Interviewpartner vermittelt hatte. Das schien anscheinend nicht erwünscht oder hätte den Grundtenor des Beitrages wohl in die "falsche" Richtung gelenkt - nämlich weit näher an die Wahrheit.

Der DJV schreibt dazu:

Grundlegende Fakten wurden wissentlich ignoriert und Zitatpassagen aus dem Zusammenhang herausgelöst, beispielsweise Fragen zur Tötungswirkung von Büchsengeschossen. Die Autorin suggeriert in dem Beitrag, dass rund um die Fragen zu bleihaltiger und bleifreier Jagdbüchsenmunition alle Fragen geklärt seien und es keiner weiteren Forschung bedürfe, um bleihaltige Munition zu verbieten.

Soviel zum Thema unabhängige Berichterstattung unser öffentlich-rechtlichen Medien - die enagagierten Gegner dieser Medienpolitik könnten noch mehr Beispiele der Öffentlichkeitsmanipulation nennen.

Der DJV protestiert nach der Austrahlung des Beitrag gegen eine solche Art der Berichterstattung und richtete auch einen offenen Brief an den Redaktionsleiter des Frontal21 Magazins Dr. Claus Richter.

Mehr/Quelle: jagdnetz.de

Berlin