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Wir lassen uns das Jagen nicht verbieten!

In den letzten Monaten diskutierten die Öffentlichkeit und viele Ebenen der Politik intensiv über Themen rund um die Jagd. All4shooters.com erläutert die Hintergründe und bezieht Stellung.

Bundestagswahl 2013:  Was Sie jetzt unbedingt wissen müssen

jeager hundAls erfolgreiche Absolventin der Jägerprüfung (leider ohne Passion) verfolge ich schon lange die Jagddebatte, die von vermeintlichen Natur- und Tierschützer angestoßen wurde und deren Forderungen von ideologischen Politikern, insbesondere der Grünen, aufgegriffen und umgesetzt werden.

Warum schreibe ich vermeintlich? Weil es den Jagdgegnern nicht um den Schutz von Tieren und der Natur geht, sondern einzig und allein um die Abschaffung der Jagd. So wie Waffengegner auch ein Ansteigen von Kriminalität hinnehmen, um die privaten Waffenbesitzer zu entwaffnen, so nehmen die vermeintlichen Tier- und Naturschützer eine Verringerung der Biodiversiät (Artenreichtum), unnötiges Leid und sogar das Verhungern von Tieren hin, um die Jagd, aber insbesondere die Privatjagd, abzuschaffen.

Deshalb wird Ihre Mithilfe gebraucht!

Vorreiter der Jagdgegner sind die Spenden-Gurus BUND, NABU und PETA, gefolgt von m.E. dubiosen Vereinen wie pro-iure-animalis, Abschaffung der Jagd (ein Ableger von der Sekte “Universelles Leben”) und dem Wildtierschutz Deutschland (vormals als jagd-aber-fair.de gegründet), denen allen ein hohes Medienecho garantiert ist.

Warum benutze ich das Wort Spenden-Gurus? Weil viele der ursprünglichen Gründer nicht mehr am Bord sind und viel Geld in die PR zur Aquise von Spenden und Mitgliedern investiert wird. So gab der NABU letztes Jahr 3,5 Mio. Euro nur für PR aus, der BUND sogar 5,5 Mio., während der Deutschen Jagddschutzverband (DJV)  im Jahr lediglich 2,5 Mio. Euro an Einnahmen hat, von denen alles bezahlt werden muss: Gehälter, Reisen, Studien, Büro u.ä., sowie PR.

Während ich die Arbeit der Ortsgruppen von BUND, NABU & Co. wertschätze und weiss, dass diese auch mit den örtlichen Jägern oft und erfolgreich zusammenarbeiten, sehe ich die politischen Forderungen ihrer Landesverbände zur Jagd als ideologisch begründet und faktenresistent an.

In Zusammenarbeit mit den ÖJV, einem Verband von Jägern, die vornehmlich Förster sind und daher “Wald vor Wild” als Prämisse haben, werden Schalentiere (Rehwild, Gamswild, Rotwild und Schwarzwild) als Schädlinge des Waldes gesehen. Deren Vernichtung (Tierschützer würden dies in einer PR-Aktion als Bambi-Mörder publizieren) ist oberstes Ziel. Hierzu gehören als paradigmenmäßige Jagdrechts-Änderungen wie Verlängerungen der Jagdzeit, Abschuss von trächtigen Tieren, Diffamierung von Hege, Waidgerechtigkeit und Trophäenjagd sowie Forderung nach mehr Drückjagden mit höherer Magazinkapazität.

Doch der Widerstand wächst – auch in Zusammenarbeit mit echten Natur- und Tierschützern:

Jäger und Naturschützer machen aktuell per Online-Petition Front in Rheinland-Pfalz gegen das drohende Jagdgesetz. Auch wehrt sich der LJV Rheinland-Pfalz mit einer Pressemitteilung gegen den Vorwurfs des Umweltministers , alle Jäger wären gierige Trophäensammler.

Auf den Bericht “Ärger um die Jagd im Müritz-Nationalpark” von der Fachzeitschrift Unsere Jagd folgten Konsequenzen: Der Nationalpark-Chef musste seinen Sessel räumen.

Nachdem der Jagdgegner und Fuchsschützer Lovis Kauertz in der BILD die Abschaffung der Hasenjagd forderte, die auch vom BUND NRW mitgetragen wird, reagierte der DJV sofort mit Fakten. Die Welt und regionale Zeitungen wie die Schwäbische, der Südkurier, der Merkur und Top Agrar machten sich darauhin die Mühe, mehrere Experten, darunter auch Jagdvertreter zu befragen.  Der größte Feind des Hasens ist nebem dem Wetter, der Fuchs, die Landwirtschaft, sofern sie keine Wildkräuterrandbepflanzung zulässt, und der Verkehr – jedoch nicht der Jäger.

Unterstützung fand der DJV jetzt bei den Heimatvereinen. Gemeinsam wollen sie das kulturelles Erbe bewahren.

Die Politik wird von den Medien beeinflusst und 40% der Medienmacher stehen den GRÜNEN nah.

Deshalb wird Ihre Mithilfe gebraucht!

Aktivieren Sie den Abgeordneten in Ihrem Wahlkreis oder auf Bundesebene und klären diesen auf mit diesen Informationen von der Jägerstiftung natur+mensch:

Fakten gegen Vorurteile.

Nehmen Sie dazu den persönlichen Kontakt mittels Brief oder Termin auf. Erst wenn sich Ihr Ansprechpartner als faktenresistent oder nicht erreichbar erweist, fragen Sie ihn per www.abgeordnetenwatch.de.

Äußern Sie Ihre Meinung und stehen Sie für unsere gemeinsamen Interessen ein!

Beziehen Sie sich auf all4shooters.com und die Initiative natürlich-jagd.de

Bitte werden Sie jetzt aktiv.

Für Ihre Passion und für die Erhaltung der Jagd.

Quelle: Triebels Blog

Katja Triebel

Waffenrechts-Bloggerin, Verfechterin eines liberalen Waffenrechts in Europa, Initiatorin dieser Seite

Berlin