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Mit dem Zweiten sieht man besser? Von wegen...

Einäugig bleibt nämlich einäugig! Aber was war denn nun aber passiert?

Am 19. Januar strahlte das ZDF eine Art Dokumentation aus, die den Titel "Jäger in der Falle" trug. Nach der Aussendung hagelte es Protest-Emails, Anrufe empörter Waidmänner oder anderer Zuschauer, die darin ein tendenziöses Machwerk sahen, um Jäger und das Thema Jagd an den Pranger zu stellen. Vorgeworfen wurde ein einseitiges, geschnittenes und voreingenommenes Endergebnis.

jagd ein augeWir berichteten hier:DJV ruft zur Unterzeichnung der Internet-Petition gegen tendenziösen ZDF-Bericht auf

und hier:Fast geschafft!

Nach der sehr erfolgreichen Online-Petition (mehr als 70.000 Unterzeichner) sah sich nun der Intendant des ZDF genötigt, eine Stellungnahme abzugeben, die man wirklich getrost als ziemlich realitätsfern bezeichnen darf. Wenn ein Intendant, dem eigentlich das Medium INTERNET kein Fremdbegriff sein sollte, behauptet:

“Einige Zuschriften werfen dem Film vor, dass einer der Protagonisten Mitglied einer dubiosen Sekte und schon deshalb nicht glaubwürdig sei. In keinem einzelnen Fall konnte diese Behauptung auch auf Nachfrage durch die Redaktion bewiesen oder auch nur im Ansatz belegt werden.”

dann fragt man sich, was gerade passiert war, als das Schreiben verfasst wurde - wir glauben:
Der Beauftragte des Intendanten hatte in diesem Moment seine Hände in Gips oder einer anderen kribbeligen Stelle, sonst hätte man innerhalb weniger Minuten per Google herausgefunden, dass die im Beitrag vorkommenden Personen mit allergrösstem Wohlwollen immer noch als sehr fragwürdig einzustufen sind. Katja Triebel hat die Hintergründe dazu in Ihrem Blog sehr gut analysiert:

Link: Triebels Blog


Bevor wir aber auch noch versuchen wollen, jedem Leser das Denken abzunehmen, möchten wir zum Schluss hier noch die Links für die "Selbst-Denker" anführen:

Beitrag, der beanstandet wurde: ZDF-Mediathek

Stellungnahme des Intendanten: icon Stellungnahme ZDF 03.04.2014 (Link)

Thomas Richter

Sportschütze & Wiederlader, Befürworter eines liberaleren Waffenrechts

Berlin