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Aufschlussreich: Interview der Zeitschrift PIRSCH mit Vorstandsmitglied Katja Triebel

Ein sehr aufschlussreiches Interview mit Katja Triebel  - Eine der Vorstandsmitglieder von prolegal - wurde in der letzten Ausgabe der Zeitschrift PIRSCH veröffentlicht. Es zeigt sehr deutlich die Ausrichtung und die Ziele dieses Interessenverbandes und räumt auch mit vielen kleinen Missverständnissen auf. Hier ein paar Auszüge:

Interview pirsch 10-2012PIRSCH: Wie lautet die Zielsetzung von „prolegal“ für die Zukunft? Was können Sie kurz- und mittelfristig erreichen?

Katja Triebel: Als Interessenvertretung für Waffenbesitz will „prolegal“ jedem vom Waffenrecht Betroffenen direkt eine Stimme gegenüber der Legislative geben, unabhängig davon, weshalb man Waffen besitzt. Dazu werden wir das Image der Waffenbesitzer im Positiven verändern und bereits im Vorfeld agieren. Das Waffenrecht muss die öffentliche Sicherheit in einem angemessenen Kosten-Nutzen-Faktor erhöhen. Dabei darf es jedoch weder Unschuldige kriminalisieren noch die Rechtssicherheit aushöhlen. „prolegal“ wird Missstände aufzeigen und Lösungsansätze präsentieren. Dazu nutzen wir die Ergebnisse unserer Mitglieder und der internationalen Partner-Organisationen sowie Studien aus dem In- und Ausland. Kurzfristig setzen wir uns gegen lokale Bestrebungen wie Waffensteuer und Gebührenwucher ein. Mittelfristig gilt es, politischen Einfluss zu entwickeln, insbesondere an der Wahlurne. Im kommenden Wahljahr 2013 werden neben dem Bundestag auch die Landtage in Niedersachsen und Bayern gewählt. Die Einstellung zum Waffen- und Jagdrecht der Direktkandidaten wird „prolegal“ ergründen und publizieren.

PIRSCH: Gedenken Sie, mit den bekannten Verbänden aus Sport & Jagd zusammenzuarbeiten, und wenn ja, wie? Wie wollen Sie bestehende Ressentiments abbauen? Der BDMP z.B. hat nach der „Claudia Roth-Affäre“ die Zusammenarbeit aufgekündigt …

Katja Triebel: Während der IWA 2012 hatte ich mich mit fast allen Verbandsvertretern getroffen. Die Ressentiments galten nicht dem Verein, sondern der nicht abgestimmten Vorgehensweise. Mittlerweile sehen viele – auch ich – die Affäre als Werbegag: „prolegal“ wurde von Spiegel, Stern und Focus wahrgenommen. Das neue Direktoren-Team von „prolegal“ besteht aus zehn im Waffenrecht engagierten Menschen. Wir haben persönliche Kontakte mit den Spitzen des DJV, BDS, BDMP und der DSU sowie mit einigen Landesverbandsvertretern. Der BDMP-Chef Graefrath versicherte mir, dass es keine Ressentiments gegen das neue Direktorium gibt. „prolegal“ handelt nach dem Prinzip „getrennt marschieren – gemeinsam handeln“.

Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass ein Verband eine punktuelle Zusammenarbeit ablehnen wird. Dies bedeutet nicht, dass die Verbände künftig alle Aktionen von „prolegal“ gutheißen oder „prolegal“ nur agiert, wenn die Verbände ihre Zustimmung geben. Manchmal ist „prolegal“ Vorreiter wie bei der EPetition oder bei den Bremer Waffensteuerplänen, manchmal sind wir Unterstützer, wie bei der DSB-Aktion „Ziel im Visier“.

 

Das gesamte Interview finden Sie hier: Webseite prolegal

 

oder hier als PDF-Download: PIRSCH Interview10 2012

 

 

 

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prolegal Interessengemeinschaft für Waffenbesitz e.V.

prolegal versteht sich als vereins- und verbandsunabhängige Vereinigung aller vom Waffengesetz betroffenen Bürgerinnen und Bürger.

Berlin