Banner Top

Washington Post: Interview mit Katja Triebel

Und wieder einmal hat es Katja Triebel geschafft, sich bei der Presse Gehör zu verschaffen - warum dieses Mal die amerikanische Presse das prolegal-Vorstandsmitglied interviewt hat, erfuhren wir durch den letzten Triebel-Newsletter: 

Washington PostIn Amerika wird über diverse Waffenkontroll-Maßnahmen debattiert. Eine mögliche Maßnahme ist dabei die Registrierung. Da man meine sehr kritische Haltung zum Nationalen Waffenregister im Web nachlesen kann, wurde ich als Händlerin eine Stunde von der Washington Post (auf Englisch) interviewt. Zum Dank bekam ich die Erlaubnis, den Artikel als PDF auf unserer Homepage abzubilden. Die Washington Post ist, wie 80% der amerikanischen Presse, eher Anti-Waffen eingestellt. Unter diesem Gesichtspunkt muss man den Bericht lesen. Dann bekommt der letzte Absatz, den man oft als Fazit eines Berichts lesen kann eine ganz andere Bedeutung.

Link zum Online-Artikel mit fast 800 Kommentaren. (Man beachte den geänderten Titel.)

Hier ein kurzer Auszug: 

"If you drive a car, you need a driver's license, and they also tell you what is dangerous with your car," said Katja Triebel, whose family has owned a gun store in Berlin's Spandau district for 90 years. "The same should be the case with guns."

Triebel — who was wearing stylish black plastic-frame glasses and the red pants favored by German outdoors enthusiasts — said that her primary concern with the registry was that it was too easy for the wrong people to take a look at it.

"Collectors are worried they will be robbed," she said. "And everything that is registered can be taken away by the government."

Auf die Fragen zum Waffenregister hatte ich die Sicherheitsprobleme angesprochen. Vor allem Sammler haben eine berechtigte Angst, dass ihre Wohnadressen und WBK-Einträge in falsche Hände geraten können.

Auf die Frage, welche Kontrollmaßnahmen ich mir in den USA vorstellen könnte, sagte ich, dass ich mir eine Art Waffenbesitzer-Lizenz wie in Neuseeland vorstellen könne. D.h. nicht der Kauf jeder Waffe müsste erlaubt werden, sondern dem künftigen Käufer wird bescheinigt, dass er den Background-Check bestanden und seine Sachkunde nachgewiesen habe.

Vor einer allgemeinen Registrierung warnte ich, da die Geschichte gezeigt habe, dass Registriertes auch entzogen werden kann.

Weiterlesen/Quelle: Triebel.de (incl. Link zum PDF-Download des Interviews)

Katja Triebel

Waffenrechts-Bloggerin, Verfechterin eines liberalen Waffenrechts in Europa, Initiatorin dieser Seite

Berlin