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PRO7 Galileo: TV-Premiere der GRA überwiegend gefeiert

Am Freitag, dem 11.07.2014 sendete PRO7 das Galileo-Special "Tödliche Faszination - Eine Reise in die Welt der Schusswaffen" und auf Grund der reißerischen Ankündigung gärte es schon Tage vorher in den Foren und in den facebook-Gruppen der Waffenbesitzer. Viele Kritiker mussten sich nach der Ausstrahlung allerdings mächtig korrigieren und waren begeistert von der insgesamt neutralen Berichterstattung.

gra pro7 2Vielen Unkenrufen zum Trotz wurde der erste TV-Auftritt der German Rifle Association von den meisten Zuschauern als ungewöhnlich positiver Beitrag im Sinne der deutschen Waffenbesitzer wahrgenommen. Aber nur auf diesen Teil der Dokumentation konnte die GRA durch ihr sachliches Auftreten Einfluss nehmen. Durch die Kontakte und Vorbereitungen von Katja Triebel, Oliver Huber, Marc Schieferdecker und Michael Hassler wurden die PRO7-Mitarbeiter so gut auf das gezeigte GRA-Event vorbereitet, dass die Dreharbeiten allen viel Spaß machte. Alle GRA-Akteure hatten den Eindruck, dass der GRA-Part der Doku wirklich gut werden musste - wenn er nicht im Nachhinein am Schneidetisch manipuliert werden sollte. Diese Angst bestand natürlich und das war auch allen bewusst. Aber Verstecken steht nun mal nicht im Manifest dieser frechen und modernen Waffenrechtsorganisation. Vor allem Oliver Huber als der Organisator des "Schnupperschiessens" musste zahlreiche Gratulationen zu seinem erfolgreichen TV-Auftritt entgegennehmen.

Natürlich bestand das Kontrastprogramm zu den deutschen Waffenbesitzern zum größten Teil aus Berichten aus den USA. Zum Beispiel Szenen von amerikanischen Waffenmessen, die auch Kinder als Zielgruppe ausgemacht haben, einem Blinden, der eine Tragerlaubnis zum Zweck der Selbstverteidigung erhielt und der Erwähnung einiger falscher Zahlen und zweifelhafter Statistiken. Darüber wird sicher später noch einmal eine Klarstellung seitens Katja Triebel folgen.

Apropos Statistiken: Auch der uns bekannte Prof. Dr. Dietmar Heubrock der Uni Bremen war Bestandteil der Sendung und zeigte anhand eines Experimentes, das das emotionale Empfinden und das Wahrnehmen beeinflusst wird, sobald Menschen Schusswaffen in den Händen halten.

gra pro7 3Natürlich wurden falsche Zahlen genannt und die unterschwellig immer wieder anklingende Hoplophobie machte es einigen Kritikern des Mainstream-TVs wieder leicht, die gesamte Sendung als verleumderische Hetzkampagne zu sehen. Wir glauben, dass einige schlecht recherchierte Fakten oder das Zeigen eines Sammlers von illegalen Waffen nicht den Grundton der Dokumentation beeinflussen konnte und der lautete: "Schießen macht Spaß, wenn man sich ernsthaft darauf einlässt!" Die GRA wurde als Organisation gezeigt, die waffeninteressierte Menschen nicht zu schiesswütigen "Waffennarren" umprogrammieren möchte.

Fazit: Viele Stimmen sagen, daß dieser Beitrag der seit langer Zeit Beste sei, in dem die Waffenbesitzer Deutschlands eine Rolle spielten. Dem schließen wir uns an und sind sicher, dass es förderlich für eine weitere Medienpräsenz ist, wenn man den Machern dieser Sendung auch ein positives Feedback gibt!

Lob oder Kritik via facebook: Galileo

Thomas Richter

Sportschütze & Wiederlader, Befürworter eines liberaleren Waffenrechts

Berlin